EMP-Nebelgebiet (in Epsilon Pegasi)
Entstehung
Das EMP-Nebelgebiet entstand am 20. März 2375 als direkte Folge erbitterter Gefechte zwischen der NTF und Siedlern, die durch Streitkräfte der GCP unterstützt wurden. Die NTF hatte eine militärische Kampagne zur "Befreiung" des Systems Epsilon Pegasis von der GCP begonnen. Verschiedene Siedler und Allianzen mobilisierten und griffen die NTF-Streitkräfte auf breiter Front an. Nach wochenlangen, blutigen Schlachten konnten die Siedler die NTF bis zum Knossosportal in Epsilon Pegasi zurücktreiben. Das Knossosportal war die Verbindung zu einem Raumgebiet, welches bislang exklusiv von der NTF genutzt wird. Rund um das Knossos waren starke NTF-Schutzverbände stationiert. Am 16. März 2375 starteten die Siedler einen massiven Angriff auf das Knossosportal und die in der Nähe befindlichen NTF-Verbände. Bei den Kampfhandlungen wurde das Knossosportal Berichten zufolge gezielt beschossen und so zur Detonation gebracht. Die Explosion war außerordentlich stark und es entstand zumindest zeitweise ein unkontrollierter Riß zwischen Normalraum und Subraum, was zu einer zweiten, weit stärkeren Explosion führte. Die Überreste dieser zweiten Explosion bilden das EMP-Nebelgebiet. Die dabei vom Nullpunkt ausgesendete elektromagnetische Schockwellenfront war so stark, daß Einrichtungen und Schiffe im gesamten System temporär von einem totalen Ausfall aller Sensorsysteme betroffen waren. Bei der Explosion des Knossos war der überwiegende Teil der NTF-Verbände bereits vernichtet, jedoch existieren Berichte über versprengte NTF-Kampfgruppen, die sich immernoch im Nebelgebiet aufhalten sollen.
Lokation und Ausdehnung
Das EMP-Nebelgebiet in Epsilon Pegasi ist ein ausgedehntes Nebelfeld. Das Nebelzentrum befindet sich im Gebiet um den Koordinatenpunkt 180|180. Seine Abmessungen umfassen an den größten Ausdehnungen geschätzte 75 Sektoren in der Breite und 73 Sektoren in der Höhe.
Vor der Entstehung des Nebelgebietes befanden sich mehrere Asteroiden in diesem Gebiet, die zum größten Teil unbewohnt waren. Es gibt aber Berichte über Flottenstützpunkte der Neoterranischen Front (NTF), der GCP und einiger weniger Siedler. Die Asteroiden befinden sich immernoch im Nebelgebiet und können entsprechend besiedelt werden.
Nebelzusammensetzung
Der Großteil des EMP-Nebelgebietes setzt sich aus EMP-Nebeln zusammen, die aus energetisierten Atomen, exotischen Materieteilchen und Strahlung geformt werden. Die Intensität der EMP-Nebel ist durchaus unterschiedlich. An den Rändern des Nebelgebietes finden sich eher Nebelschleier mit einer geringen Partikeldichte pro Raumvolumen(dunkelgrün), mit abnehmender Distanz zum Nebelzentrum steigt das durchschnittliche Partikeldiche pro Raumvolumen (mittelgrün und hellgrün).
Weitere Nebelarten, die bisher nur in oder in unmittelbarer Nähe des EMP-Nebelgebietes beobachtet wurden, sind:
Dichte Deuteriumnebel. Dichte Deuteriumnebel unterscheiden sich vom Standard-Deuteriumnebel durch sein intensiveres Leuchten. Die intensivere Leuchtkraft wird durch die erhöhte Deuteriumdichte bedingt, was zu einer erhöhten Rate an natürlichen Zerfalls- und sonstigen Reaktionen führt.
sog. "Schadensnebel". Die Analyse der Zusammensetzung dieses Nebeltypus erweist sich als außerordentlich schwierig und ist zur Zeit noch nicht abgeschlossen. Daher muss zum Bedauern des Autors vorerst dieser unwissenschaftliche Name als Platzhalter dienen.
Auswirkungen
EMP-Nebel. In diesem Nebeltyp sind lediglich Kurzstreckenscans möglich. Positionsbestimmungen sind nur in dünnen EMP-Nebeln halbwegs möglich, in mitteldichten EMP-Nebeln sind nur 2 von 3 Koordinatenstellen zu bestimmen (Beispiel: 16x|15x), in dichten EMP-Nebeln ist eine sichere Positionbestimmung unmöglich (Beispiel: xxx|xxx). Außerdem werden Flugbewegungen von Schiffen in EMP-Nebeln nach dem Zufallsprinzip in beliebige Richtungen verändert. Je dichter der Nebel, desto höher die Chance auf eine Zufallsbewegung bei Durchflug.
Dichte Deuteriumnebel. Tanker können in diesen Nebeln mehr Deuterium als in Standard-Deuteriumnebeln abbauen. In diesen Nebeln sind ebenfalls nur Kurzstreckenscans möglich.
sog. "Schadensnebel". Bislang sind nur schiffsschädigende Auswirkungen dieser Nebel bekannt. Schiffe, die sich in diesem Nebeltyp aufhalten, berichten von Hüllen- und Systemschäden.