Conflict Freespace: The Great War (Auch als "Descent Freespace" bekannt) wurde 1998 von Volition Inc. produziert, von Interplay Entertainment veröffentlicht und gehört in das Genre der Raumkampfsimulationen. Freespace 2 wurde 1999 produziert und setzt die Handlung vom ersten Teil fort.
Story
Freespace - The Great War
Das Spiel beschreibt den Krieg der Menschen, die sich zu der "Galaktisch Terranischen Allianz" (GTA) zusammengeschlossen haben, gegen Aliens, die sich selbst "Vasudaner" nennen. Ein Ende dieses Konflikt ist nicht in Sicht, seit mehreren Jahren befinden sich die Kämpfe immer in den selben Gebieten.
Dann jedoch taucht eine alte, scheinbar übermächtige Rasse, die Shivaner, auf und überrennt ohne große Verluste Systeme der Terraner und Vasudaner. Menschen und Vasudaner verbünden sich, da die Shivaner von einem riesiges Großkampfschiff, was in der Lage ist ganze Planeten zu entvölkern, aus operieren.
Freespace 2
Freespace 2 setzt die Geschichte des ersten Teils fort. 32 Jahre nach dem "Großen Krieg" gibt es die GTA nicht mehr, die ehemals verfeindeten Völker haben sich endlich geeint und haben sich zur GTVA zusammengeschlossen, der "Galaktisch Terranisch-Vasudanischen Allianz". Die Shivaner haben sich zurückgezogen.
Ruhe ist durch das Verschwinden der Shivaner im Universum trotzdem nicht eingekehrt, es herrscht Bürgerkrieg. Eine Gruppe von Menschen unter Führung von Admiral Bosch betrachtet die Zusammenarbeit mit den Vasudanern als eine Gefahr für die menschliche Rasse. Er hat sich von der GTVA abgespalten und die "Neo-Terranische Front" ("NTF") gegründet, die um Unabhängigkeit kämpft.
Der Bürgerkrieg geht bereits seit über 16 Monaten. Im Sternsystem "Gamma Draconis" wird ein sehr alter künstlicher Sprungpunkt entdeckt, der auch die Shivaner wieder in den bekannten Weltraum lockt. Im Ablauf des Spiels erscheint die GTVA den Shivanern klar unterlegen, und der Spieler befindet sich wieder in der Rolle, eine Übermacht besiegen zu müssen.
Gameplay
Der Spieler tritt im Single- oder Multiplayer gegen menschliche oder KI-Gegner an. Er steuert dabei ein vorher ausgewähltes und mit Waffen ausgestattetes Raumschiff aus der Ego-Perspektive.
Die Bewaffnung ist breit gefächert und reicht von normalen Lasern über Raketen bis hin zu Bomben. Die spielbaren Schiffe gibt es ebenfalls in vielen Varianten: Leichte Aufklärungsschiffe, leichte, mittlere und schwere Jäger, Abfangjäger, Bomber und nicht zuletzt auch ein Tarnjäger (Freespace II) sind vorhanden. In beiden Spielen gibt es auch eine Mission, wo der Spieler einen shivanischen Jäger fliegt.
Zwischen den Einsätzen gibt es einen Überblick über den aktuellen Kriegsverlauf (in Freespace II auch gesprochen) und manchmal auch computeranimierte Videos zu sehen. Danach folgt die Einsatzbesprechung, wo der Missionsablauf und -ziele genannt werden. Dort kann man seinen Jäger und auch die seiner Wingmen (KI-gesteuerte Verbündete) gegen andere austauschen und die Waffenbestückung verändern. Im Weltraum angekommen gibt es die Möglichkeit, die Schiffsenergie über drei Regler an die Waffen-, Schild- und Antriebssysteme zu verteilen. Wer gerade unter starkem Beschuss liegt, verstärkt einfach die Schildenergie auf Kosten von Antrieb und Waffen.
Systemanforderungen
Conflict: Freespace ist mit einem 133-Mhz-Pentium (mit Hardware-Beschleunigung)| 166-Mhz-Pentium (ohne Hardware-Beschleunigung), 32 MB RAM und 240 MB Festplattenspeicherplatz spielbar. Im Spiel wird eine Auflösung 640x480 bei 16-Bit-Farben angeboten. Freespace 2 benötigt min. einen 200-Mhz-Pentium, 32 MB RAM und 400 MB Festplattenspeicherplatz. Freespace 2 bietet zusätzlich eine Auflösung von 1024x768 - auch in 32-Bit-Farben an. Conflict: Freespace und Freespace 2 unterstützen Glide und Direct3D.
Als Eingabegeräte werden die Maus, die Tastatur und ein Joystick wahlweise mit oder ohne Force-Feedback unterstützt. Außerdem unterstützen beide Spiele EAX (für Conflict: Freespace benötigt man einen Patch) und Freespace 2 zusätzlich noch A3D.
Das Netzwerkspiel ist ebenfalls möglich. Hierzu wird entweder ein Netzwerk für LAN-Spiele oder ein Modem für Internet-Spiele benötigt. Beide Spiele benötigen ein TCP/IP-Protokoll (Conflict: Freespace unterstützt auch das IPX-Protokoll).
Conflict: Freespace und Freespace 2 sind unter Windows XP mit dem Kompatiblitätsmodus "Windows 98/Me" spielbar. Ohne diese Einstellung funktioniert der Nachbrenner nicht richtig.
Die Sounds, welche alle eine eigene Charakteristik haben, ergänzen sich ausgezeichnet mit der Grafik. Die Musik, die je nach Spielsituation wechselt ist ziemlich gut gemacht, jedoch ist sie nicht sehr fesselnd.
Open Source Projekt
Obwohl Freespace 2 mittlerweile 7 Jahre alt ist, befindet sich die Community auf dem Höhepunkt. Seitdem das Spiel in der US Variante Open Source ist, wurde das Spiel durch die Community in Sachen Grafik verbessert. Ein Team hat sich zusammengeschlossen und das "Freespace 2 Open Source Code Project" gegründet, womit Freespace 2 erweitert wird und gar mit OpenGL auf Linux läuft und grafisch mit aktuellen Titeln mithalten kann.
Links
* Die offizielle SCP (Source Code Project) Seite
* SCP-Forum aktuelle SCP Versionen, Kampagnen und Mods für Freespace 2, englischsprachig