Die Shivaner sind die dritte intelligente Spezies neben den Vasudanern und Terranern. Der Erstkontakt fand am 16. Januar 2335 am Antares-Ribos Sprungpunkt statt und endete tödlich für die nicht-shivanischen Beteiligten.
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Spezies
Die Shivaner stellen selbst nach zwei Kriegen immer noch ein Mysterium dar. Über ihre Kultur, ihre Herkunft und ihre Motivationen ist nichts bekannt, nur ihre Ziele wurden mehr als deutlich als Vasuda Prime von der Lucifer getoasted wurde: Jegliches fremdes Leben auszulöschen. Die Kultur der Uralten fiel ihnen bereits vor Jahrtausenden zum Opfer und nur durch viel Glück und drastische Maßnahmen konnten Vasudaner und Terraner bisher überleben.
Die Biologie der Shivaner ist weitesgehend fremdartig. Sie haben multiple Augen, die wohl ähnlich funktionieren wie bei Insekten. Zudem besitzen Shivaner fünf Beine, mit denen sie sich äußerst schnell bewegen können und welche in starken Krallen, die selbst durch stärkste Legierungen brechen können, enden. Einige Hypothesen besagen das die Shivaner sich in einer Null-G-Umgebung entwickelt haben und daher über andere Möglichkeiten der Bewegung verfügen müssten als Terraner und Vasudaner. Einige Bereiche der shivanischen Physiologie scheinen technischen Ursprungs zu sein, allerdings ist unbekannt, inwiefern das wirklich zutrifft. Aufgrund der nur sporadischen Kontakte von Angesicht zu Angesicht ist nichtmal klar, ob das, was bekannt ist, ein wirklicher Shivaner oder nur eine Art Drohne oder Roboter ist.
Technologie
Die Technologie der Shivaner ist hochentwickelt und war 2367 in allen Bereichen auf gleicher Höhe wie die der GTVA, in manchen sogar weitaus überlegen. Dies läßt sich daraus erklären, dass viele Technologien der GTVA aus dem Wissen entwickelt wurde, dass 2335 über die Shivaner gesammelt wurde.
So war bis zum Antares-Ribos-Zwischenfall ein energetischer Schutzschild für Jäger und Bomber noch nicht einmal ansatzweise denkbar. Allerdings waren die shivanischen Jäger mit einem solchen System ausgerüstet, was sie auch vorerst unangreifbar machte. Erst danach kopierten GTA und PVN diese Technologie und rüsteten ihre Schiffe damit aus. Später entwickelte Waffen, wie die Avenger, ermöglichten dann auch eine effektive Bekämpfung. Eine größere Variante der Kampfjäger-Schilde gab es nur auf einem Schiff der Shivaner, der SD Lucifer. Dieser Zerstörer besaß einen Schutzschirm, der ihn innerhalb des Normalraums unverwundbar machte. Nur im Subraum war die Lucifer verwundbar und konnte vernichtet werden.
Aber nicht nur wegen ihrer Schutzschilde war die Lucifer eine Gefahr. Vielmehr auch wegen ihren Waffen wurde sie gefürchtet. Ausgestattet mit 2 Flux-Kanonen konnte sie gewaltigen Schaden anrichten. So vernichtete sie die GTD Galatea und verheerte Vasuda Prime durch ein orbitales Bombardement und machte den Planeten unbewohnbar. Die Flux-Kanonen waren die ersten Strahlengeschütze, die die GTA und PVN überhaupt zu Gesicht bekamen. Hochenergie-Strahlwaffen wie diese waren bisher nur den Fantasien sabbernder Träumer vorbehalten.
Die Schildtechnik der Lucifer konnte nicht reproduziert werden, die Waffen allerdings wurden vom abtrünnigen Geheimdienst GTI und später der GTVA soweit nachgebaut, dass man daraus die Photonen-Strahlengeschütze der Großkampfschiffe entwickelte.
2367 war man der Meinung, die Shivaner schlagen zu können, als es zum zweiten Kontakt kam. Zur Überraschung der GTVA hatten die Shivaner ebenfalls Fortschritte in Sachen Technik gemacht. Zwar wurde keine weitere SD Lucifer zum Einsatz gebracht, allerdings hatten die Shivaner etwas noch Mächtigeres im Einsatz, die Sathanas Juggernaughts. Diese Molochs maßen 5 Kilometer und besaßen Strahlengeschütze von unglaublicher Schlagkraft, mit genug Feuerkraft um einen Zerstörer der GTD Hecate Klasse mit einem Schlag zu vernichten. Zwar konnte die Sathanas von der GTVA Colossus, einem GTVA Juggernaut, vernichtet werden, aber die Shivaner besaßen eine ganze Flotte dieser Monster. Erneut waren die Shivaner auf dem Vormarsch. In Capella schließlich zeigten sie eine Technologie, die noch veheerender ist als alles bisher bekannte. Neunzig SJ Sathanas sammelten sich um die Sonne des Capella Systems und emittierten Subraum-Pulse, die schließlich zur Supernova der Capella-Sonne führten.
Abschließend bleibt nur zu sagen, dass man nicht weiss, ob man schon die gesamte Technik der Shivaner gesehen hat. Schiffe, die 2335 ohne Strahlengeschütze waren, besaßen 2367 welche und ähnliches. Es ist auch unbekannt, ob die Shivaner selbst forschen oder einfach Technologie von besiegten und daher ausgerotteten Völkern, wie den Uralten, übernehmen. Wie vieles an den Shivanern bleibt auch dies ein Geheimnis.
Der Aken Bosh Zwischenfall
Es gab viele Versuche, mit den Shivanern in Kontakt zu treten. Aber nur ein Versuch scheint den Anschein von Erfolg gehabt zu haben. Admiral Aken H. Bosh, ehemals von der 6. GTVA Flotte und Oberkommandierender der Neo Terranischen Front, plünderte im Zuge der Rebellion mehrere Artefakte der Uralten aus Ausgrabungstätten. Was er damit vorhat te wurde erst später bekannt. Bei einem Einsatz des SOC der GTVA wurde ermittelt, dass Bosh ein System namens ETAK kreiert hatte.
Dabei handelte es sich um Überbleibsel von Informationen und Technologie aus der Zeit der GTI-Rebellion. Diese hatten die shivanische Technik analysiert und versucht zu verstehen. Nach der Vernichtung der GTD Hades wurden diese Informationen von GTA und PVN unter strengste Geheimhaltung gestellt und begraben. Bosh, der zu jener Zeit noch als junger GTA Pilot diente, erinnerte sich allerdings. Jahre später verschaffte er sich mit Hilfe seines Admiralsrangs Zugang zu den Daten und brach kurz danach die NTF Rebellion los. Im Zuge der Rebellion konnte er sich fehlende Komponenten aus den Uralten-Ausgrabungstätten besorgen.
Als Bosh erkannte, dass die Rebellion nicht gewinnen konnte, befahl er allen Einheiten die Flucht ins Nebelgebiet. Auch er selbst und sein eigenes Schiff, die NTF Iceni, konnten durchbrechen. Was danach geschah ist unbekannt. Neun Tage nach ihrem Verschwinden im Nebelgebiet wurde die Iceni von GTVA Scouts gefunden. Nur noch Reste der Mannschaft waren an Bord. Bosh und seine gesammmte Führungscrew bleiben bis dato verschwunden.
Aufzeichnungen des persönlichen Computerlogbuchs Boshs, das im Zuge der Evakuierung der Crew kopiert wurde, erklären seine Handlungsweise zum Teil. Bosh hatte vor, mit den Shivanern ein Bündnis einzugehen, da er sie den Vasudanern überlegen sah. Was aus ihm wurde weiss bis heute niemand.